Live-Transkription
Live-Transkription schreibt ein Gespräch mit, während es passiert: dein Mikrofon und alles, was dieses Gerät wiedergibt. Sie ist für die Anrufe und Gespräche gedacht, die kein Teams-Meeting sind — ein Telefonat auf Lautsprecher, ein Raum, ein Videoanruf in einer App, der Pia nicht beitreten kann.
Alles läuft auf deinem Rechner. Es wird nichts irgendwohin gesendet.
Eine Sitzung starten
Abschnitt betitelt „Eine Sitzung starten“- Öffne den Assistenten und klicke in der Nachrichtenleiste auf die Live-Transkription-Schaltfläche (Tooltip: Live-Transkription mit Einwilligung)
- Lies den Bildschirm Bevor Sie starten
- Setze das Häkchen bei Ich habe alle Anwesenden informiert und bin bereit zu starten
- Klicke auf Starten
Pia zeigt dann Wird vorbereitet…, Wird gestartet… und schließlich Hört zu….
Verwende Stopp, um zu pausieren, und Fortsetzen, um in derselben Sitzung weiterzumachen.
Die Einwilligungsschranke
Abschnitt betitelt „Die Einwilligungsschranke“Das ist der Teil, den es sich zu verstehen lohnt, denn er bestimmt, was am Ende tatsächlich im Transkript landet.
Deine Mikrofonseite wird von Anfang an transkribiert. Alle, die in dein Mikrofon sprechen, erscheinen als „ich“ — Pia versucht nicht, sie zu unterscheiden.
Die andere Seite — alles, was aus deinen Lautsprechern kommt — wird nicht transkribiert, bis diese Person einen Einwilligungssatz mit dem Namen Pia sagt. Bis dahin wird ihre Sprache nur auf diesen Satz geprüft und danach verworfen. Sie wird nie aufgeschrieben.
Der zu sagende Satz lautet:
Mein Name ist [Name] und ich akzeptiere diese Aufzeichnung durch Pia.
Englisch und Französisch funktionieren ebenfalls:
My name is [Name] and I accept this recording by Pia.
Je m’appelle [Nom] et j’accepte cet enregistrement par Pia.
Das ist kürzer als der Wortlaut früherer Versionen, und beim deutschen Satz ist das Komma in der Mitte entfallen — die alte Formulierung lud zu einer Pause in der Mitte ein, die den Satz in zwei Äußerungen zerlegte und dadurch abgelehnt wurde. Die ältere Formulierung funktioniert weiterhin, falls sie jemand verwendet.
Den Satz an die Gegenseite bringen
Abschnitt betitelt „Den Satz an die Gegenseite bringen“Jeder Satz hat eine Schaltfläche Diesen Satz kopieren, und der Satz in deiner Sprache bleibt für die gesamte Sitzung oben im Transkriptionsfenster stehen. Füge ihn in den Meeting-Chat ein: Das ist der einzige Weg, wie jemand, der über Systemaudio teilnimmt, ihn lesen kann.
Ein Ton bestätigt jeden akzeptierten Satz. Du hörst ihn; die Gegenseite nicht.
Bei einem abgelehnten Satz wird nur festgehalten, welcher der vier erforderlichen Teile gefehlt hat — nur dieser Teil, nie das, was tatsächlich gesagt wurde.
Jede Stimme auf der anderen Seite bekommt einen Chip, der ihren Status zeigt:
| Chip | Was das bedeutet |
|---|---|
| Einwilligung ausstehend | Gehört, aber es wird nichts transkribiert. |
| eingewilligt | Der Satz wurde erkannt — diese Stimme wird jetzt aufgeschrieben. |
| widerrufen | Die Einwilligung wurde widerrufen. Die Transkription stoppt wieder. |
Klicke mit der rechten Maustaste auf einen Sprecher für Sprecher umbenennen oder Einwilligung widerrufen.
Sprechzeit
Abschnitt betitelt „Sprechzeit“Klicke auf die Statistik-Schaltfläche im Header für die Sprechzeit — wie viel Redeanteil jeder Sprecher am Gespräch hatte. Praktisch für Interviews und Einzelgespräche.
Speichern
Abschnitt betitelt „Speichern“Wenn du fertig bist, hast du drei Möglichkeiten:
- Speichern — schreibt das Transkript in eine Markdown-Datei (
.md) deiner Wahl. - Im Vault speichern… — legt es in deinem Vault ab, mit Titel, Teilnehmenden, Tags, Projekt und Notizen, damit Pia später im Chat darauf zurückgreifen kann. Siehe Dokumente & Auto-Ingest.
- Speichern & Zusammenfassen — speichert es und übergibt es direkt an den Assistenten zur Zusammenfassung.
Nichts wird automatisch gespeichert. Schließt du das Panel, ohne zu speichern, ist das Transkript weg.
Datenschutz
Abschnitt betitelt „Datenschutz“- Alles wird lokal transkribiert. Weder Audio noch Text verlassen dein Gerät — außer du wählst Speichern & Zusammenfassen, wodurch das Transkript wie jede andere Nachricht an deinen KI-Anbieter gesendet wird.
- Nicht eingewilligte Sprache wird nie aufgeschrieben. Sie wird nur auf den Einwilligungssatz geprüft und dann verworfen.
- Stimm-Fingerabdrücke bleiben nur für die Dauer der Sitzung im Arbeitsspeicher und werden danach gelöscht.
- Ein Nachweis jeder Einwilligung wird aufbewahrt, damit du zeigen kannst, dass sie erteilt wurde — der Satz, der Name, der Zeitpunkt — gespeichert unter
%LOCALAPPDATA%\Pia\ConsentEvidenceund durch Windows geschützt. Ein späterer Widerruf wird neben der Erteilung vermerkt, nie über sie hinweg. - Dieser Nachweis wird 14 Tage lang aufbewahrt und dann gelöscht, samt Ordner. Pia räumt bei jedem Start auf, was fällig ist, und einmal täglich, während es läuft.
- Transkript-Text und Sprechernamen werden aus Pias Log-Dateien herausgehalten.
So unterscheidet sich das von einem Meeting
Abschnitt betitelt „So unterscheidet sich das von einem Meeting“Die Einwilligungsschranke funktioniert nur, wenn Pia Stimmen auseinanderhalten kann. Deshalb werden hier bewusst einige deiner Meeting-Einstellungen außer Kraft gesetzt:
- Die Sprechertrennung ist zwingend erforderlich. Kann das Sprechererkennungsmodell nicht heruntergeladen werden, läuft ein Meeting trotzdem weiter — es trennt dann eben keine Sprecher. Eine Live-Transkriptionssitzung startet in diesem Fall dagegen gar nicht erst, weil „ein einziger anonymer Sprecher“ bedeuten würde, dass sich niemandes Einwilligung nachverfolgen ließe.
- Die intelligente Sprechererkennung ist aus, unabhängig davon, was deine Meeting-Einstellung vorgibt. Sie korrigiert im Verlauf frühere Sprecherzuordnungen — und unter einer Einwilligungsschranke könnte das rückwirkend jemandem ein „eingewilligt“-Label geben, der nie eingewilligt hat.
- Deine Begrenzung der Sprecheranzahl wird ignoriert. Bei einer festen Obergrenze müsste Pia eine neue Stimme in einen bestehenden Sprecher einordnen — und diese Stimme könnte dabei eine Einwilligung erben, die sie nie gegeben hat. Eine Person versehentlich in zwei aufzuteilen ist der sicherere Fehler, deshalb passiert genau das stattdessen.
Deine Einstellung Empfindlichkeit der Sprecherzuordnung gilt weiterhin.
Wie Pia in der gesamten App mit deinen Daten umgeht, steht in der Datenschutz-Anleitung.
Nächste Schritte
Abschnitt betitelt „Nächste Schritte“- Meeting-Transkription — lass Pia stattdessen einem Teams-Meeting beitreten
- Sprache (STT & TTS) — die Spracherkennungs-Engine, die hier zum Einsatz kommt